Dortmund ist keine ausgewiesene Fahrradstadt, aber eine große. Das spiegelt sich im Händlernetz: 28 Geschäfte verteilen sich über das Stadtgebiet, vom kleinen Stadtteilbetrieb bis zum größeren Fachhändler. Für eine Stadt dieser Größe ist das eine solide Abdeckung – du musst nicht weit fahren, um Auswahl zu haben.
Auffällig ist die Werkstattdichte. 26 der 28 Händler betreiben eine eigene Werkstatt. Das ist kein Selbstverständnis – anderswo sieht das schlechter aus. Für dich bedeutet das: Reparatur und Service sind im Stadtgebiet gut erreichbar, egal ob Reifenpanne oder Inspektion. Sieben Händler haben zusätzlich einen Online-Shop, falls du vorab Zubehör oder Ersatzteile bestellen willst. Den Kauf eines Fahrrads würde ich trotzdem vor Ort erledigen – schon allein wegen der Passform.
Bei den Marken dominiert GT mit Abstand: 16 Händler führen die amerikanische Marke, bekannt für MTB und Cityräder im mittleren Preissegment. Dahinter Diamant (10 Händler), eine der ältesten deutschen Marken, heute unter dem Dach von Trek – klassische Alltagsräder und Tourenbikes. Haibike (8) steht für E-Bikes im sportlicheren Bereich. Puky (7) ist gesetzt, wenn du ein Kinderrad suchst. Kalkhoff (6), Winora (6) und Centurion (6) bedienen eher den Alltags- und Tourenbereich, Specialized (6) richtet sich an Käufer, die mehr investieren wollen. Wer ein E-Bike sucht, findet zwischen Haibike, Kalkhoff und Winora genug Auswahl zum Vergleichen.
Ein praktischer Hinweis: Zwischen März und Mai werden Termine knapp. Wer in der Saison kaufen oder die Werkstatt nutzen will, sollte früh dran sein – das gilt in Dortmund wie überall. Ruf vorher an, frag nach Probefahrten und bring deine Körpergröße mit, wenn du nach Rahmengröße fragst. Ein Händler vor Ort kann Geometrie und Ausstattung einschätzen. Das kann kein Produktbild.