Der Schwerpunkt liegt klar im Bereich Mountainbike und Rennrad. Daneben hat Trek in den letzten Jahren das E-Bike-Segment stark ausgebaut – sowohl im urbanen Bereich als auch im E-MTB-Segment. Trekkingräder und Cityräder gibt es im Sortiment, aber sie sind nicht das, wofür die Marke steht. Wer ein schlichtes Alltagsrad sucht, wird hier fündig – wer das volle Programm will, auch.
Besonders stark ist Trek im MTB-Bereich. Die Fully-Modelle der Fuel EX- und Slash-Reihe haben sich einen soliden Ruf erarbeitet, vor allem wegen der Rahmengeometrie und der hauseigenen IsoStrut- bzw. Full Floater-Linkage-Systeme, die auf Federungseffizienz ausgelegt sind. Im Rennradsegment ist die Domane-Plattform für den Endurance-Bereich bekannt, die Madone für aerodynamisch orientierte Fahrer. Trek verbaut dort Rahmen in Carbon-Eigenentwicklung – das unterscheidet die oberen Preisstufen merklich von OEM-Lösungen anderer Hersteller. Im E-Bike-Bereich setzt Trek auf Bosch-Antriebe für einen Großteil des Sortiments.
Trek wurde in den USA gegründet und hat seinen Hauptsitz in Waterloo, Wisconsin. Die Marke ist in Privatbesitz und gehört nach wie vor zur Gründerfamilie Burke. Fahrradrahmen in den oberen Preisklassen werden überwiegend in Taiwan produziert, was bei dieser Preislage Branchenstandard ist. Trek betreibt weltweit ein eigenes Filialnetz unter dem Namen Trek Bicycle Store, arbeitet aber auch mit unabhängigen Fachhändlern zusammen.
In Deutschland führen 641 Händler Trek im Sortiment, 593 davon mit eigener Werkstatt – eine Abdeckung, die Wartung und Service auch nach dem Kauf realistisch macht. Die Dichte ist in Großstädten erwartungsgemäß am höchsten: Berlin hat 29 Trek-Händler, München 23, Dresden 14, Leipzig 12, Köln 9 und Hamburg 8. Auch außerhalb der Metropolen findest du in den meisten Mittelstädten mindestens einen Händler, der Trek-Räder verkauft und wartet.