46 spezialisierte Fahrradhändler in Deutschland führen Liegefahrräder – hier findest du sie nach Standort sortiert.

HoVelo - Lastenräder, Liegeräder, Therapieräder, Tandems, Velomobile

Werlbergerstraße 4
86551 Aichach

Canyon GT
Werkstatt Shop
Fahrrad Hoss - Lastenrad-Verkauf und Fahrrad Fachwerkstatt

Böblinger Straße 4
71134 Aidlingen

Bergamont GT +2
Werkstatt
fahr-rad!kal Spezialfahrräder

Platenstraße 6
91522 Ansbach

Werkstatt
Ligfietskontor

Wiesenburger Straße 14
14806 Bad Belzig

Moustache
Summit Bikes - Bad Ems

Bahnhofsplatz 3
56130 Bad Ems

Ghost GT Mondraker +1
Werkstatt Shop
munding-cargobikes

Greckenstraße 3
74177 Bad Friedrichshall

dreirad.de Bad Zwischenahn

Bahnhofstraße 20
26160 Bad Zwischenahn

Cube GT
Werkstatt Shop
Das Spezialradgeschäft

Goethestraße 79
10623 Berlin

Brompton Dahon GT
Werkstatt
fahrradstation

Mehringdamm 29/im Hinterhof
10961 Berlin

Babboe BMC Dahon Diamant Flyer +7
Werkstatt
fahrradstation

Dorotheenstraße 30
10117 Berlin

Babboe BMC Dahon Diamant Flyer +7
Werkstatt
Liegeräder Hofrad

Libauer Straße 16
10245 Berlin

GT
Werkstatt
FYAworx

Zur Alten Heide 32
21386 Betzendorf

Cube Dahon Focus GT +3
Werkstatt
Fahr3Rad-Saar

Frankenholzer Straße 116
66450 Bexbach

Werkstatt
ElliptiGO Deutschland

Böttcherstraße 7
33609 Bielefeld

GT
Werkstatt
Radpartner

Engersche Straße 166
33611 Bielefeld

Ostsee3rad Liegedreirad und Fahrrad Vermietung

Lindenweg 41
23974 Blowatz

GT
Werkstatt
tri-mobil Fahrradspezialitäten GmbH

Herner Straße 86
44791 Bochum

Velocity Stahlroß Fahrradladen GmbH

Belderberg 18
53111 Bonn

Breezer Brompton Coboc Fahrradmanufaktur Falter +15
Werkstatt Shop
Fahrrad-Ambulanz

Bäckerklint 3
38100 Braunschweig

Batavus Bergamont Bianchi Breezer +48
Werkstatt

Stell dir vor, du fährst 80 Kilometer am Stück – und dein Rücken macht keine Probleme. Kein Taubheitsgefühl in den Händen, kein Druck auf den Sattel. Genau das ist der Grund, warum viele Menschen zum Liegerad wechseln. Du sitzt nicht auf dem Rad, sondern darin: Der Rücken wird von einer Lehne gestützt, die Beine treten nach vorne, der Blick geht geradeaus. Das macht Liegefahrräder besonders interessant für Menschen mit Rückenproblemen, für Langstreckenfahrer und für alle, die das Radfahren schlicht bequemer gestalten wollen. Kein Rad für jeden – aber für die Richtigen ein echter Gewinn.

Beim Kauf solltest du ein paar Dinge im Kopf haben. Liegefahrräder gibt es in sehr unterschiedlichen Bauformen: Kurzlieger mit dem Hinterrad unter dem Sitz, Langlieger mit dem Vorderrad weit vorne, dazu Tieflieger, Dreiräder und Velomobile. Jede Form fährt sich anders und hat andere Stärken. Preislich beginnt ein solides Einstiegsmodell bei etwa 1.000 bis 1.500 Euro, gut ausgestattete Tourenräder kosten 2.500 bis 4.000 Euro, Velomobile deutlich mehr. E-Unterstützung ist inzwischen für viele Modelle erhältlich, was besonders bei hügeligem Gelände relevant ist. Wichtig: Die Eingewöhnungszeit ist real. Die ersten Stunden auf einem Liegerad fühlen sich ungewohnt an – das Gleichgewicht funktioniert anders als auf einem Upright-Bike.

Genau deshalb ist der Gang zum spezialisierten Händler bei Liegerädern kein Luxus, sondern sinnvoll. Probe fahren ist hier keine Option, sondern Pflicht. Nur so merkst du, ob ein Kurzlieger oder Langlieger zu deiner Körpergröße und deinem Fahrstil passt. Ein erfahrener Händler stellt das Rad auf dich ein – Liegefläche, Lenkerposition, Pedalabstand – und zeigt dir, worauf du beim Einfahren achten solltest. Das ist etwas, das kein Onlineshop leisten kann.

In Deutschland haben wir 46 Händler gefunden, die Liegefahrräder im Sortiment führen. Besonders vertreten sind Braunschweig und Mannheim mit je zwei Händlern. Weitere Standorte sind Aichach, Aidlingen, Bad Ems und Bad Zwischenahn – jeweils mit einem Spezialisten vor Ort. Die Verteilung ist dünn, das stimmt. Umso mehr lohnt es sich, den nächstgelegenen Händler im Verzeichnis zu suchen und gegebenenfalls auch eine längere Anfahrt einzuplanen. Bei einem Rad in dieser Preisklasse ist das gut investierte Zeit.

Häufige Fragen

Grundsätzlich ja, aber rechne mit einer Eingewöhnungsphase. Die ersten Fahrten fühlen sich ungewohnt an, weil das Gleichgewicht anders funktioniert als auf einem normalen Fahrrad. Die meisten Menschen gewöhnen sich innerhalb weniger Stunden daran.

Einsteigermodelle beginnen bei etwa 1.000 bis 1.500 Euro. Gut ausgestattete Tourenräder liegen zwischen 2.500 und 4.000 Euro. Velomobile – vollverkleidete Varianten – kosten meist deutlich mehr. E-Antriebe erhöhen den Preis zusätzlich.

Das hängt von Körpergröße, Fahrzweck und persönlichem Komfort ab. Kurzlieger sind wendiger und alltagstauglicher, Langlieger oft stabiler und schneller auf langen Strecken. Dreiräder bieten mehr Standsicherheit. Eine Probefahrt beim Händler ist der einzige zuverlässige Weg, das herauszufinden.